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		<title>Hammer-Filme</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 22:24:17 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Das wohl legendärste Horrorfilmunternehmen der Filmgeschichte ist zurück. Seit dem Konkurs der Hammer Film Productions&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="center">Das wohl legendärste Horrorfilmunternehmen der Filmgeschichte ist zurück. Seit dem Konkurs der <i>Hammer Film Productions</i> im Jahr 1979 wurde immer wieder über eine Reaktivierung diskutiert. Seit 2007 produzieren sie wieder – und sie wollen ihren Ruf wiederhaben.<span id="more-1412"></span></p>
<p>In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gegründet, gehört Hammer Films zu den ältesten, aktiven, englischen Filmunternehmen. Über fünf Jahrzehnte (was kein kleiner Zeitraum für die Existenz einer Filmproduktion ist) schuf man zahlreiche Filme, die sich vor allem ab den 50er Jahren, durch ihren ganz eigenen visuellen Stil von anderen Produktionen unterschieden und damit eine Art Gütesiegel prägten. Viele dieser, hauptsächlich im Horror- oder Science-Fiction-Genre angesiedelten, Geschichten waren der reinste Trash – doch das tat weder dem Kultstatus noch der Unterhaltsamkeit ihrer Filme einen Abbruch. Mehr noch: ihre Interpretationen klassischer Horrorliteratur sind ein Exempel für den Zeitgeist und unterscheiden sich in ihrer Farbgebung und Bildkomposition kaum von den „Beatles-Videos“ späterer Jahre (<i>The Night Before, Strawberry Fields Forever usw</i>.).</p>
<p>1955 produzierte man mit dem Film <i>Schock</i> (<i>The Quatermass Xperiment</i>) einen wirklichen Science-Fiction-Klassiker, dem man 1957 mit <i>Feinde aus dem Nichts</i> (<i>Quatermass 2</i>) und 1967 mit <i>Das grüne Blut der Dämonen</i> (<i>The Quatermass and the Pit</i>) zwei ebenso eigenwillige Fortsetzungen nachfolgen ließ. Doch vor allem der, ebenfalls 1957 gedrehte, Re-Boot der Frankenstein-Story unter dem Titel <i>Frankensteins Fluch</i> (<i>The Curse Of Frankenstein</i>) begründeten den Ruhm der <i>Hammer-Films. </i>Seit den 30er Jahren hatte sich niemand an die etablierten Horrorstoffe gewagt und nun tat dies eine kleine Filmgesellschaft von der Themse, blutiger, kälter und vor allem mit geringerem Budget als alle ihre Vorgänger. Der Erfolg des Films war, auch in Zahlen ausgedrückt, überwältigend. Obwohl, oder gerade weil, nicht wenige Filmkritiker und Journalisten Vorbehalte äußerten setzte sich der <i>Hammer</i>-Stil beim Publikum durch. Ein Jahr später, 1958, folgte die Dracula-Verfilmung <i>The Horror of Dracula</i>, den man ohne Wenn und Aber zu den einflussreichsten Werken seines Genres zählen muss. Wie bereits in <i>Frankensteins Fluch</i> spielten wieder Christopher Lee und Peter Cushing die Hauptrollen – und beide wurden nicht nur die Aushängeschilder der <i>Hammer Films</i>, sie sind beide durch unzählige Auftritte in Filmen dieser Art so eng mit dem Horrorfilmgenre verknüpft, dass der Begriff Ikonen beinahe zu geringschätzig wirkt.</p>
<p>Doch auch wenn diese Filme zahlreiche Fortsetzungen mit sich brachten, nutzte sich die hausinterne Machart irgendwann ab. Den nicht ganz so glorreichen 60er Jahren folgten die mit Sicherheit nicht glorreichen Jahre der 70er und so kam es schließlich zum Konkurs der <i>Hammer-Films</i> im Jahr 1979.  <i> </i></p>
<p>2007 wurde das Unternehmen durch den niederländischen Produzenten John de Mol reaktiviert. 2008 meldete man sich mit den <i>Beyond The Rave</i> – Videos zurück, 2010 folgte der erste Spielfilm <i>Let Me In</i>, die Neuverfilmung des, nur zwei Jahre älteren, schwedischen Vampirfilms <i>Let The Right One In. </i>Und 2011 folgte schließlich der wirklich erste eigene <i>Hammer</i>-Film der Neuzeit: <i>The Resident</i>, mit Hilary Swank und Christopher Lee (!!!). Der Film ist alles andere als ein Meisterwerk aber seit dem steigert man sich. Der 2012 erschienene Gruselstreifen <i>Die Frau in Schwarz</i> (<i>The Woman in Black</i>), mit Harry Potter-Darsteller Daniel Radcliffe, war gar nicht so übel und damit bleibt zu hoffen, dass die Hammer-Films nur ein wenig Trainingszeit brauchen um dann letztendlich etwas Kreativität und Stil zurück ins Horrorgenre zu bringen. Zeit wäre es ja.</p>
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		<title>Side Kicker</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Oct 2013 19:08:45 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast jeder große Held hat/hatte einen Gehilfen, einen ganz speziellen Kompagnon, ohne den die Ziele&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Fast jeder große Held hat/hatte einen Gehilfen, einen ganz speziellen Kompagnon, ohne den die Ziele unerreichbar gewesen wären. Diese Begleitfigur wird in der darstellenden Kunst als Sidekick bezeichnet. Dies ist seine Geschichte.<span id="more-1405"></span></p>
<p>Der Begriff Sidekick bedeutet im eigentlichen Sinne Handlanger, Kumpan oder Kumpel. Doch er gibt bereits die Qualitäten einer solchen Person vor: Sie unterstützt oder unterhält genau an den Stellen, wo die Hauptfigur gerade nicht kann. Und irgendjemand muss ja auch schließlich mal nach den Plänen des Protagonisten fragen, damit diese sich dem Zuschauer offenbaren können. Figuren die ohne erkennbaren Grund handeln sind meistens langweilig und drohen idiotisch und naiv zu wirken. Aus diesen und noch allerlei mehr Gründen ist der Sidekick bei Drehbuchautoren so beliebt.</p>
<p>Was wäre Sherlock Holmes ohne Dr. Watson? Was wäre Don Quixote ohne Sancho Panza? Hercule Poirot ohne Hastings? Batman ohne Robin (in diesem Fall cooler, aber nicht halb so funky)? The Green Hornet ohne Kato?  Phileas Fogg ohne Passepartout (<i>In 80 Tagen um die Welt)? </i>Der Dude ohne Walter oder Walter ohne Donny (<em>The Big Lebowski</em>)?</p>
<p>Der Sidekick ist so alt wie die Kunst. Bereits Gilgamesch genoss, im gleichnamigen Epos, die Dienste seines treuen Gefährten Enkidu, der ihm die Bälle zuspielt. Und das ist mindestens viertausend Jahre her!</p>
<p>Und hier zeigen sich auch bereits die Schattenseiten des Sidekick-Daseins. Jeder Simpson-Fan kennt die traurige und gleichsam schaurige Geschichte von Sideshow Bob aka Tingeltangel-Bob. Anfänglich ist er der Gehilfe, der Sidekick, von Krusty, dem Clown, in dessen Fernsehsendung. Doch durch die Erniedrigungen, welche er in der Show hinnehmen muss und getrieben durch die Oberflächlichkeit seines Bosses (Krusty) versucht er schließlich diesen aus dem Weg zu räumen und übernimmt die Sendung. Von Bart Simpson schließlich überführt und ins Gefängnis gesteckt, offenbart sich nun seine psychopatische Seite – durch deren totales Erwachen sinnt er nunmehr auf Rache und versucht fortan Bart Simpson zu töten. Und das alles, weil er zu lange dem falschen Herrn gedient hat. Eine wirklich nicht ganz unwichtige Botschaft!</p>
<p>Besonders kreativ entpuppt sich hierbei Gene Roddenberry&#8217;s Figurenkonstellation bei Star Trek (The Original Series): Kirk und Spock sind sich gegenseitig der Sidekick und &#8220;Pille&#8221; McCoy ist ihr gemeinsamer. Je nachdem wer gerade im Vordergrund steht, wird vom jeweils anderen unterstützt. Funktioniert bis heute glänzend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anmerkung der Redaktion: Der Film <i>Brittle Glory – Or The Continued Adventures  of Reptile Man and His Faithful Sidekick Tadpole (USA, 1997)</i> ist zwar nicht besonders gut aber ein wirklich interessantes Beispiel für alle, die diese Thematik interessiert.</p>
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		<title>Buddys</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Oct 2013 19:05:53 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei unterschiedliche Menschen, auf einander angewiesen weil das Schicksal sie zusammenführte. Zwei Menschen, so grundverschieden,&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei unterschiedliche Menschen, auf einander angewiesen weil das Schicksal sie zusammenführte. Zwei Menschen, so grundverschieden, dass man ihrer entstehenden Freundschaft unbedingt zusehen will: Das Buddy-Movie.<span id="more-1403"></span></p>
<p>Väter dieser Filmgattung sind zweifellos Laurel &amp; Hardy, die bereits alle entscheidenden Merkmale festlegten. Der eine ist dick, der andere dünn. Der eine ist verhältnismäßig intelligent, der andere, nun ja, eben nicht. Dennoch können sie ihre Ziele, unter großem Widerwillen, nur gemeinsam erreichen. Aus ihrem charakterlichen Ungleichgewicht erwächst auch ihre Stärke: Sie ergänzen sich. Das Indiz für eine jede erfolgreiche Partnerschaft.</p>
<p>Ein Buddy (engl. Freund) ist etwas Unersetzliches. Doch wie kommt es dazu? Wie, und durch welche Ereignisse, werden Menschen einander, fernab erotischer Anziehungskraft, wertvoll und teuer? Das ist es, was seit der Stummfilmzeit Massen an Menschen ins Kino zieht. Und so hat uns die Filmgeschichte eine schier unendliche Anzahl an glaubhaften, weniger glaubhaften, witzigen und dramatischen Varianten präsentiert.</p>
<p>Heutzutage versteht man unter der Bezeichnung Buddy-Film, hauptsächlich lustige Filme. Das komödiantische ist zwar nicht zwingend notwendig, hat sich aber etabliert. Eines der unvergesslichsten Duos war, hinsichtlich des Fun-Faktors, das Gespann aus Bud Spencer und Terence Hill. Die Prügelorgien, der beiden, völlig ungleichen Partner sind längst Kult. Die Story war meist nur Beiwerk, es interessierte die Fans eher, wie sie dieses Mal wohl zu einander finden würden, ob sie sich als Gegner, Brüder, alte Gefährten, oder neue Bekanntschaft durch die Reihen ihrer Feinde dreschen würden.</p>
<p>Von diesem Buddy-Faktor kann also eine wirkliche Neugier und Vorfreude beim Publikum entstehen. Wenn die Chemie zwischen den Akteuren stimmt, sind diese Filme meistens gute Unterhaltung. Man denke an Mel Gibson und Danny Glover als ungleiche Polizisten in den vier <i>Lethal Weapon-Filmen (USA, 1987-1998); </i>die seitdem wohl meist kopierte Variante des Buddy-Movies! Erwähnung sollten auch die zehn gemeinsamen Filme von Walter Matthau und Jack Lemon finden, die durch den großen Billy Wilder für den Film <i>Der Glückspilz (USA, 1966)</i> zusammengebracht wurden und die auch in dessen letztem Film <i>Buddy Buddy (USA, 1981)</i> die Hauptrollen übernahmen.</p>
<p>Weitere berühmte und erwähnenswerte Beispiele: <i>Butch Cassidy and the Sundance Kid (USA, 1969), Ein streunender Hund (Japan, 1949), Easy Rider (USA, 1969), Asphalt-Cowboy (USA, 1969), Papillon (USA, 1973), Der Mann, der König sein wollte (Großbritannien, 1975),</i><i> </i><i>Die Unbestechlichen (USA, 1976), Die Glücksritter (USA, 1983), Weiße Jungs bringen’s nicht (USA, 1992), Die Verurteilten (USA, 1993), Ruby &amp; Quentin (Frankreich, 2003).</i></p>
<p>Filme die, ob ihrer Qualität, höchst strittig sind, sich aber durchaus Fans erarbeitet haben: <i>Thelma &amp; Louise (USA, 1991), Die Akte (USA, 1993), Men in Black I-III (USA, 1997-2012), Miami Vice (USA, 2006), Trans-Amerika-Express (USA, 1976), Stir Crazy (USA, 1980), Der blutige Pfad Gottes (Kanada/USA, 1999), Asphalt-Blüten (USA, 1973), Rush Hour 1-3 (USA, 1998-2007), Nur 48 Stunden (USA, 1982).</i></p>
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		<title>Mulholland Drive</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Sep 2013 22:03:23 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Orte auf dieser Welt, die auf Grund ihrer Vergangenheit eine ganz spezielle Ausstrahlung&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12.0pt;">Es gibt Orte auf dieser Welt, die auf Grund ihrer Vergangenheit eine ganz spezielle Ausstrahlung haben. Da ist z.B. eine Straße in Los Angeles, die sich diesen Ruf schmerzlich verdient hat.<span id="more-1398"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-size: 12.0pt;">Der Mulholland Drive ist die geheimnisvolle Legende unter den Straßen der Filmstadt. Anders als der Sunset-Boulevard verläuft er hauptsächlich außerhalb der Metropole und war zu Zeiten seiner Erbauung eher als Landerschließungsprojekt angedacht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-size: 12.0pt;">Den Blick auf das San Fernando Valley oder auf die nächtliche Downtown von Los Angeles kennt nahezu jeder, der in den letzten 50 Jahren amerikanische Filme gesehen hat. Ähnlich wie die Skyline von New York ist sie ein immer widerkehrendes Motiv für Hollywoodregisseure.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-size: 12.0pt;">Allein der Erbauer, William Mulholland, ist eine L.A.-Legende. Er war verantwortlich für das Los Angeles-Aquädukt, welches der kalifornischen Wüstenstadt permanenten Zugang zum Wasser sicherte und somit für deren wirtschaftlichen Aufschwung verantwortlich ist. Mulholland selbst fiel bei der Bevölkerung später in Ungnade, als einer seiner Staudämme brach und hunderten Menschen das Leben nahm. Der von John Huston im Filmklassiker <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Chinatown (USA, 1974)</i> gespielte Hollis Mulray ist ganz sicher eine Anspielung auf William Mulholland. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-size: 12.0pt;">Seine durchgängig zweispurige Straße war Zeugnis und Austragungsort unzähliger illegaler Autorennen, zu deren Teilnehmern auch James Dean gehörte (dem diese Freizeitbeschäftigung schließlich das Leben kostete). Außerdem reihen sich hier die Millionärs-Villen aneinander wie Pflastersteine. Unzählige Hollywoodstars hatten und haben ihr Domizil auf dem Mulholland Drive, von Marlon Brando, über Jack Nicholson bis hin zu Sylvester Stallone hat die Beliebtheit der Straße über Generationen nicht abgenommen. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span><span style="mso-spacerun: yes;"> </span><span style="mso-spacerun: yes;"> </span><span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-size: 12.0pt;">In neuester Zeit wurde der Highway besonders in <i style="mso-bidi-font-style: normal;">L.A. Crash (USA, 2004) </i>und <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Mulholland Drive – Straße der Finsternis (USA/Frankreich, 2001</i>) thematisiert. Wobei sich der Erstgenannte eher auf den neuzeitlichen Realismus konzentriert und der Andere dem okkulten Geist der Straße nachspürt. Denn sie birgt auch dunkle Geheimnisse.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-size: 12.0pt;">Immer wieder findet man Leichen (vor allem die, junger Mädchen) in den unzähligen, teils kaum erschlossenen Seitentaschen des Mulholland Drive. Die einzelnen Geschichten hinter diesen grausigen Funden sind, jede für sich, erschütternd und unbegreiflich – und scheinen eher Filmen als der Wirklichkeit zu entspringen. Von korrupten Politikern und Polizisten bis hin zu Mafia-Morden findet man hier alles. An dieser Stelle ist der Polizeifilm <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Mulholland Falls &#8211; Nach eigenen Regeln (USA, 1996</i>) zu erwähnen, der sich speziell dieser Thematik annimmt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-size: 12.0pt;">Auch die Musik-Welt wurde durch den Mulholland Drive inspiriert. Erwähnenswert sind hierunter <i style="mso-bidi-font-style: normal;">LA Woman</i> von The Doors, <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Dead Man’s Curve</i> von Jan &amp; Dean und <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Electrolite</i> von REM – doch das sind bei weitem nicht alle.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-size: 12.0pt;">Manche Orte brauchen mehr als einen Stadtplan um erkennbar zu sein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><i style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 12.0pt;">P.S. Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte den Dokumentarfilm Mulholland Drive – Ein Hollywood Mythos, von Eckhart Schmidt nicht versäumen.</span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Otto Sander</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Sep 2013 20:00:50 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[ In dieser Woche verlor Deutschland einen seiner bedeutendsten und zweifellos begabtesten Schauspieler. Und wie so&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align="center"> In dieser Woche verlor Deutschland einen seiner bedeutendsten und zweifellos begabtesten Schauspieler. Und wie so oft wird erst durch den Verlust eines Menschen, dessen Bedeutung und Einzigartigkeit offenbar.<span id="more-1395"></span></p>
<p align="center">Otto Sander (geboren 1941 in Hannover) war ein wirklicher Schauspieler. Wirklich deshalb, weil er „trotz“ internationaler Bekanntheit und stetigen Film- und Fernsehangeboten, Zeit seines Lebens vor allem ein Theaterschauspieler war. Daher kommt nämlich die Berufsbezeichnung! Es wird schwer sein jemanden zu finden, der Otto Sander auf einer Bühne gesehen hat ohne tief beeindruckt gewesen zu sein. Mehr noch: Es gibt Menschen die füllen einen Raum, es gibt Menschen die füllen nicht mal sich selbst und Otto Sander war ein Mensch, der einen ganzen Saal füllen konnte. Zweifellos auch deshalb, weil er andere Personen spielte. Aber genau darum geht es! Sein Werk macht den Unterschied deutlich zwischen dem was ein Schauspieler leisten kann und den „Leistungen“ vieler dieser ausdruckslosen Darsteller, die uns heutzutage in Film und Fernsehen angeboten werden.</p>
<p align="center">Mittels Filmen wie <i>Der Himmel über Berlin</i> (1987), <i>Das Boot</i> (1981), <i>Die Marquise von O.</i> (1976), <i>In weiter Ferne, so nah!</i> (1993) oder <i>Die Blechtrommel</i> (1979) hat Otto Sander nicht nur deutsche Kinogeschichte geschrieben, er hat auch ausnahmslos denkwürdige Darbietungen geliefert, durch welche man sich Seiner noch lange erinnern wird.</p>
<p align="center">Besonders in Erinnerung wird auch seine außergewöhnliche Stimme bleiben. Sie selbst erzählt mehr als man darüber schreiben könnte, unabhängig vom jeweiligen Kontext. Er war der Erzähler in zahlreichen Filmen wie <i>Krabat</i> (2008), <i>Das Parfum</i> (2006), <i>Der Laden</i> (1998), <i>Eine Liebe in Deutschland</i> (1980) und auch <i>Werner-Beinhart!</i> (1990).</p>
<p align="center">Auch die von ihm eingesprochenen Hörspiele sind ohne Ausnahme eine Wohltat.</p>
<p align="center">Als kleines Exempel dafür, wie vertraut einem die Stimme von Otto Sander erscheint, ist der Track „Der Prophet“ vom Schiller-Album „Weltreise“, sehr zu empfehlen.</p>
<p align="center">Ruhe in Frieden</p>
<p align="center">und</p>
<p align="center">Danke</p>
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		<title>Der Schock im Bild</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Sep 2013 21:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; In Fight Club (USA, 1999) wird es bereits hinlänglich erklärt, doch so genannte subliminale&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">In <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Fight Club</i> <i style="mso-bidi-font-style: normal;">(USA, 1999)</i> wird es bereits hinlänglich erklärt, doch so genannte subliminale Bilder werden immer noch, entweder geleugnet oder unterschätzt.<span id="more-1391"></span></p>
<p class="MsoNormal">Der Schock ist ein wichtiges Mittel des Regisseurs um sein Publikum auf etwas „hinzuweisen“. Solche Schockmomente sind nahezu genauso alt wie das Kino selbst. Bestes Beispiel ist wohl das Zerschneiden eines Auges mittels einer Rasierklinge in <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Ein andalusischer Hund (Frankreich, 1929)</i> von Luis Buñuel.</p>
<p class="MsoNormal"> Der deutsche Regisseur Fritz Lang sprach einmal davon, dass die einzige Angst, die den modernen Menschen beeinflusst, jene Angst vor körperlicher Beeinträchtigung und Schmerz ist. Kein Gott, keine Wahrheit, keine moralische Entartung macht uns solchen Kummer wie der Gedanke an eine Verletzung, eine Krankheit oder den Tod.</p>
<p class="MsoNormal"> Niemandem ist diese menschliche Ur-Angst offenkundiger und nützlicher als der Filmindustrie. Damit verdienen sie seit gut einem Jahrhundert ihre Brötchen. Und sie haben dazugelernt: Jene, oben angesprochenen, subliminalen Bilder bezeichnen einen Schock-Effekt, den Regisseure wie Alfred Hitchcock, Ingmar Bergman, Oliver Stone und Tim Burton genauso benutzten wie die heutige Werbeindustrie.</p>
<p class="MsoNormal"> Es geht um folgendes: Ein kurzes Bild wird zwischen die anderen geschnitten, so zusagen unterschwellig versteckt. Über den Sinn kann man sich streiten. Man kann Manipulation dahinter vermuten, wenn man denn glaubt, dass der menschliche Verstand so funktioniert. Man kann auch glauben, dass es sich um künstlerisches Interesse handelt, bei welchem beabsichtigt wird, dass nur das Unterbewusstsein das gesehene Bild verarbeitet, Assoziationen hervorbringt, ohne aber den Zuschauer vom eigentlichen Geschehen auf der Leinwand abzubringen.</p>
<p class="MsoNormal"> Fakt ist jedoch auch, dass dieser „Effekt“ selten benutzt wird um etwas Heiteres oder Schönes zu zeigen. Meistens erleben wir ihn in Kombination mit Schock-Momenten. So etwa in <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Der Exorzist (USA, 1973)</i>, in welchem man ganz plötzlich ein dämonisches Gesicht zu erkennen glaubt (was auch da ist), welches jedoch so kurz zu sehen war, dass einem gleichzeitig suggeriert wid, man hätte es gar nicht gesehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Goldene Löwen</title>
		<link>http://filmolymp.de/goldene-lowen/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 21:07:40 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; In Venedig ist es wieder soweit: Das älteste Filmfestival der Welt feiert vom 28.August&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">In Venedig ist es wieder soweit: Das älteste Filmfestival der Welt feiert vom 28.August bis zum 07.September 2013 seine 70.Ausgabe und Preisverleihung.<span id="more-1367"></span></p>
<p class="MsoNormal">Seit dem 06.August 1932 werden (fast) jedes Jahr zwischen August und September auf dem Lido in Venedig “neue“ Filme gefeiert. Produzenten und Regisseure stellen hier ihre zuletzt vollendeten Werke vor. Sie präsentieren sie dem venezianischen und dem internationalen Publikum und schließlich einer Jury. Diese Jury wird jedes Jahr neu zusammengewürfelt und kürt aus einem Topf von sich im Wettbewerb laufenden Spielfilmen einen Sieger: den Goldenen Löwen.</p>
<p class="MsoNormal"> Doch der Goldene Löwe wird erst seit 1949 als Hauptpreis des Filmfestivals vergeben. Eröffnungsfilm der ersten Festspiele von 1932, bei der es noch keine Trophäen zu verleihen gab, war Rouben Mamoulians <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Dr. Jekyll and Mr. Hyde</i> (USA, 1931). Ein Jahr später fand das Festival gar nicht statt und zwischen 1934 und 1942 wurde die nach dem italienischen Diktator benannte <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Coppa Mussolini</i> als Hauptpreis an jeweils einen italienischen und einen ausländischen Film verliehen! Die weiterhin unter starker politischer Beobachtung stehenden Filmfestspiele von 1943 bis 1946 werden heute von der offiziellen Wettbewerbsleistung nicht mitgezählt. Als erste freie Veranstaltung gelten die Festspiele von 1947 und 1948. Im Jahr darauf wurde dann erstmals der, vom venezianischen Stadtwappen abgeleitete, <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Löwe von San Marco</i> vergeben. In den darauf folgenden Jahren wurde dieser schlicht <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Leone d’Oro</i> (Goldener Löwe) genannt und so wird er bis heute stets dem Regisseur des Films übergeben. Einzig in den Jahren 1969-1979 wurde kein Preis verliehen, ebenfalls aus politischen Gründen, doch diesmal kam der Druck von linker Seite und die Organisatoren befanden es für zu Heikel in der aufgeladenen 68er-Atmosphäre einen Preis zu verleihen, welcher, historisch betrachtet, auf quasi faschistischen Füßen steht.</p>
<p class="MsoNormal"> Dennoch hat sich aus den Preisträgern all dieser Jahre eine illustere Gesellschaft an Filmen ergeben zu denen Rashomon (1951), Das Wort (1955), Letztes Jahr in Marienbad (1961), Iwans Kindheit (1962), Schlacht um Algier (1966), Gloria, die Gangsterbraut (1980), Hana-Bi (1997) oder The Wrestler (2008) gehören.</p>
<p class="MsoNormal"> Als Hauptkino und maßgeblicher Veranstaltungsort fungiert seit nahezu jeher, der weltweit berühmte <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Palazzo del Cinema.</i></p>
<p class="MsoNormal"> Zur diesjährigen Jury gehören unter anderem Prinzessin Leia- Darstellerin Carrie Fisher, der Schweizer Kameramann Renato Berta (<i style="mso-bidi-font-style: normal;">Auf Wiedersehen, Kinder; Chabrols Süßes Gift</i>) , die deutsche Schauspielerin Martina Gedeck (<i style="mso-bidi-font-style: normal;">Bella Martha; Die Wand</i>) und ihre französische Kollegin Virginie Ledoyen (<i style="mso-bidi-font-style: normal;">8 Frauen; The Beach</i>). Den Vorsitz der Jury hat, zum zweiten mal (nach 1983), der italienische Regisseur Bernardo Bertolucci (<i style="mso-bidi-font-style: normal;">1900 &#8211; Novecento, Der letzte Kaiser, Der große Irrtum</i>) inne.</p>
<p class="MsoNormal"> Und auch unter den 20 Wettbewerbsfilmen finden sich schon jetzt, wie nahezu jedes Jahr, einige interessante Neuerscheinungen &#8211; wie zum Beispiel Terry Gilliam’s <i style="mso-bidi-font-style: normal;">The Zero Theorem</i>, Jonathan Glazer’s dritter Film <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Under The Skin</i> und Hayao Miyazaki’s neues Anime <i style="mso-bidi-font-style: normal;">The Wind Rises.</i></p>
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		<title>Der Herr der Ringe,</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Aug 2013 20:37:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[wir haben für euch die Kritik des Filmklassikers &#8220;Herr der Ringe Trilogie Platz 92&#8243; veröffentlicht!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000WU2JI4/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000WU2JI4&amp;linkCode=as2&amp;tag=wwwfilmolympd-21"><img src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B000WU2JI4&amp;Format=_SL160_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=wwwfilmolympd-21" alt="" border="0" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=wwwfilmolympd-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=B000WU2JI4" alt="" width="1" height="1" border="0" /><br />
wir haben für euch die Kritik des Filmklassikers <a title="Der Herr der Ringe Trilogie" href="http://filmolymp.de/der-herr-der-ringe-trilogie/" target="_blank">&#8220;Herr der Ringe Trilogie Platz 92&#8243;</a> veröffentlicht!</center></p>
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		<title>MacGuffin</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Aug 2013 22:08:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#160; In vielen Filmen bleibt das, worum es geht, was die Handlung und Spannung auslöst,&#8230;]]></description>
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<p class="none"><br class="none" /><br />
In vielen Filmen bleibt das, worum es geht, was die Handlung und Spannung auslöst, völlig unklar. Man denke an die berühmten Regierungsgeheimnisse – werden diese nicht erklärt, sind sie ein MacGuffin!<span id="more-1345"></span></p>
<p>Um einen Film für Spannend zu befinden ist es nicht zwangsläufig nötig eine Erklärung oder Auflösung präsentiert zu bekommen. Oftmals ist das, aus Sicht der Filmemacher, nicht mal beabsichtigt.</p>
<p class="MsoNormal">Hier kommt der MacGuffin ins Spiel. Geprägt wurde dieser Begriff von, natürlich, Alfred Hitchcock. In seinem Film <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Der unsichtbare Dritte (USA, 1959)</i> geht es um jene, oben erwähnten, Regierungsgeheimnisse. Sie spielen für die Handlung eine maßgebliche Rolle, da sie die Aktionen aller Personen beeinflussen und zudem, wie man so schön sagt, die Dinge ins Rollen bringen! Wir erfahren den Inhalt der Geheimnisse nicht und der Spannung tut dies keinen Abbruch – wir haben sowieso keinen Bezug zu diesen „Regierungsgeheimnissen“. Was der Zuschauer aber merkt, ist die Bedeutung dieser Depeschen für die Hauptpersonen, denn ihr Überleben ist daran gebunden.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;Ein MacGuffin kann jedoch auch ein Gegenstand oder eine Person sein.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;Berühmte Beispiele aus neuerer Zeit: Der Teppich in <i style="mso-bidi-font-style: normal;">The Big Lebowski (USA/UK, 1998)</i> oder der Koffer in <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Pulp Fiction (USA, 1994).</i> In beiden Fällen wird die Handlung von diesen beiden Gegenständen ausgelöst und beeinflusst – man hat jedoch keine unmittelbare Ahnung warum! Vielleicht ist genau das für die Spannung und den Humor dieser Filme entscheidend.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;Last but not least: Der eine Ring in <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Der Herr der Ringe (USA/NZL, 2001-2003)</i>. Für den Aufriss, welchen alle um den Ring machen, erfahren wir ziemlich wenig von dessen gefürchteter Macht. Wäre ja nicht gerade uninteressant gewesen und keiner hat’s gemerkt – ein klassischer MacGuffin.</p>
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		<title>Walk-On, Mr. Cameo</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Aug 2013 19:31:02 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[In den meisten Filmen sieht man Menschen, meistens sogar ziemlich viele. Manchmal, wenn man genauer&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><center><br />
In den meisten Filmen sieht man Menschen, meistens sogar ziemlich viele. Manchmal, wenn man genauer hinsieht, erkennt man jemanden der dort nicht hingehört, oder doch?<span id="more-1328"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als Cameo- Auftritt bezeichnet man das kurze, manchmal überraschende, manchmal bereits bekannte und deshalb von Fans ersehnte, Auftauchen einer berühmten Persönlichkeit in einem Film (oder einer Serie, oder sogar einem Computerspiel).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Begriff Cameo (deutsch: Kamee) entstammt der “Juwelierbranche“ und bezeichnet das Relief auf einem Schmuckstein – also etwas das hervorsticht und sofort zu erkennen ist!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im englischsprachigen Raum unterscheidet man solche Filmauftritte noch mal zwischen Cameo und Walk-On. Beim letzterem handelt es sich lediglich um einen kurzen Auftritt ohne Sprechrolle.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bestes Beispiel dafür sind Hitchcocks kurze Darbietungen als Mann, der mit zwei Hunden (seinen eigenen) aus einem Geschäft kommt <i>(Die Vögel, USA, 1963)</i> oder als Mann, der einen Bus verpasst <i>(Der unsichtbare Dritte, USA, 1959)</i>. In seinen ersten Filmen hatte Hitchcock einfach zu wenige Statisten und deshalb stellte er sich selbst, an entscheidender Stelle ins Bild. Das sprach sich herum und mit den Jahren machten sich Fans einen Spaß daraus, Hitchcock im Film zu suchen und zu finden – deshalb verlegte dieser sein Auftauchen in späteren Werken auf den Anfang des Films.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Geprägt wurde der Begriff Cameo und seine Bedeutung in der Filmwelt vor allem durch den Produzenten Michael Todd und sein Mammut- Projekt <i>In 80 Tagen um die Welt (USA, 1956)</i>. Todd lässt in diesem Film eine pervers hohe Anzahl an Berühmtheiten (wie Marlene Dietrich, Peter Lorre oder Frank Sinatra) in Mini-Rollen auftreten – ein kluger Schachzug, denn es steigerte (in diesem Falle!) den Spaßfaktor immens</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Heute ist das Konzept bekannt, manchmal wirkt ein solches Schaulaufen der Stars in einem Film sogar berechnend. Zudem soll es die Authentizität des Films untermauern, wenn z.B. die echte Erin Brockovich in dem von ihr handelnden und nach ihr benannten Film <i>(Erin Brockovich, USA, 2000</i>) auftritt. Oder wenn der echte Chris Gardner, der seine Geschichte in einem Buch niederschrieb, welches mit Will Smith (in der Rolle des Chris Gardner) unter dem Titel <i>Das Streben nach Glück (USA, 2006)</i> verfilmt wurde, durchs Bild läuft. Das soll uns sagen: der Film ist authentisch. Aber Menschen sind Menschen und beschissene Filme sind beschissene Filme!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein abschließendes, interessantes Beispiel: In <i>Catch Me If You Can (USA/Kanada, 2002)</i> spielt der echte Frank William Abagnale, Jr. (der im Film von Leonardo di Caprio gespielt wird) einen Polizisten, der bei der Verhaftung der von di Caprio gespielten Version seiner selbst, zusieht. Darüber kann man mal nachdenken.</p>
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